Kurzgeschichte: Von einer weisen Schwiegertochter

Die Schwiegermutter sprach voller Dankbarkeit zu ihrer Schwiegertochter: “MashaAllah! Du hast in 10 Tagen als Ehefrau das vollbracht, was ich als Mutter in 30 Jahren nicht schaffte. Endlich gehört mein Sohn zu jenen, die regelmäßig in Allahs Haus gehen, um zu ihrem Herrn zu beten. Möge Allah Dich segnen.“ Und als die Schwiegertochter sah, dass sich die Augen der gottesfürchtigen Frau mit Tränen füllten, schämte sie sich und ohne lange nachzudenken antwortete die Schwiegertochter: “Oh liebe Schwiegermutter, lass mich Dir eine kurze Geschichte erzählen. Einmal lag auf einem Feld ein großer Fels, welcher die Arbeiter störte. Sie fragten sich, wie sie diesen massiven und sehr schweren Fels wohl beseitigen könnten. Da kam ein großer und kräftiger Mann, welcher hilfsbereit vorschlug den Felsen für sie zu zerkleinern, damit die Arbeiter den Stein aus dem Weg räumen und ihre Arbeit auf dem Feld fortführen könnten. Der hilfsbereite Mann holte eine große Axt und fing an unermüdlich mit festen Schlägen auf den harten Fels einzuschlagen. Er tat dies mit großer Beharrlichkeit ohne auch nur das geringste Wort der Klage zu äußern bis er entkräftet nach 99 Schlägen eine Pause einlegte, um wieder etwas zu Kräften zu kommen und den Fels dann weiter zu bearbeiten. Da kam ein anderer Mann vorbei, welcher sah wie müde der große Mann war und wollte ihm helfen, was er sodann auch tat. Gleich beim ersten Schlag mit der Axt zerbröselte der große Fels in viele kleine Teile und unter dem Stein kam ein wertvoller Schatz zum Vorschein. Die Arbeiter stritten nun, wem der Schatz zugesprochen werden sollte. Die einen sagten, dass der Schatz dem ersten Helfer zugesprochen werden sollte. Ein paar andere Arbeiter waren der Ansicht, dass der Schatz dem zweiten Helfer zugesprochen werden sollte bei dem der Stein letztlich auch zerbrach. Letztlich kam der Besitzer des Grundstücks hinzu, um den Streit zu schlichten und da es sich um sein Land handelte war es auch sein gutes Recht zu entscheiden. Und der Besitzer des Grundstücks sprach ein gerechtes Urteil: “Der erste Mann mit den 99 Schlägen hat die meiste Arbeit geleistet und somit gehören ihm 99% des Schatzes und 1% gehören dem zweiten, entsprechend seines Anteils an der Arbeit.“ Jetzt wurde aus dem tränenden Gesicht der Schwiegermutter ein lächeln so hell wie der Sonnenschein. Die Schwiegertochter sagte weiter: „Werte Schwiegermutter, wenn nicht deine jahrelange Vorarbeit und deine Bittgebete zu Allah gewesen wären, wären wohl auch alle meine Anstrengungen fruchtlos geblieben.“ Die Schwiegermutter umarmte sie herzlich und voller Liebe für ihre bescheidene Schwiegertochter und freute sich. SubhanAllah! Mit schönen Worten kann man viele Herzen gewinnen und verliert dadurch nichts. Im Gegenteil man gewinnt so viel!

„…So zieht eine Lehre daraus, o die ihr Einsicht habt!“ (Sure 59:2)

Kurzgeschichte: Die Suche nach der perfekten Frau

Eines Tages traf Ilyas beim Einkaufen einen alten Freund, welchen er schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Ilyas erzählte seinem Freund voller Freude über seine Absicht bald zu heiraten und dass er es kaum erwarten könne endlich mit seiner Ehefrau zusammenzusein.

„Was ist mit Dir, hast Du nie ans Heiraten gedacht?“, fragte Ilyas seinen Freund im Anschluss.

Doch sein Freund antwortete nur mit ruhiger Stimme: „Natürlich dachte ich einst daran zu heiraten. In meiner Jugend war ich sogar sehr bestrebt danach. Ich sehnte mich nach keiner anderen Sache so sehr wie danach die perfekte Frau zu finden.“ Und der alte Freund atmete tief ein und erzählte mit nachdenklicher Stimme: „Zuerst reiste ich nach Damaskus, um nach ihr zu suchen, wo ich eine wunderschöne Frau traf. Sie war anmutig, liebenswürdig und sehr religiös, aber ihr fehlte es an weltlicher Bildung und aus diesem Grund lehnte ich sie ab und zog weiter. Dann reiste ich durch viele Länder und kam letztlich nach Kabul, wo ich eine schöne Frau traf, die religiös und weltlich äußerst gebdildet war. Sie war großartig in vielerlei Hinsicht, aber wir teilten nur wenig gemeinsame Interessen. Ich lehte auch sie ab und abermals zog ich weiter. Auf der Suche nach der perfekten Frau bereiste ich die ganze Welt und traf viele Frauen. Schöne, gebildete und sympathische…“.

„Und?“, fragte ihn Ilyas neugierig, obwohl er dabei ein ungutes Gefühl hatte, denn sein Freund wirkte jetzt irgendwie schwermütig. Doch Ilyas wollte jetzt unbedingt wissen was geschehen war: „Hast du eine Frau gefunden?“

„Ja, ich habe Sie gefunden.“, antwortete sein Freund und hielt eine Weile inne ohne weiterzuerzählen. Man sah ihm an, dass er zwar körperlich anwesend, aber in Gedanken bereits weit weg war – warscheinlich an einem sehr entfernten Ort.

„Nachdem ich solange gereist war, kam ich nach Kairo und fand sie endlich nach einer anstrengenden und langen Suche. Doch sie war die Mühe wert gewesen. Sie war schön, anmutig und sowohl in religiöser als auch in weltlicher Hinsicht gebildet und engagiert. Sie entsprach vollkommen meinen Erwartungen. Genau Sie war es nach der ich die ganze Zeit gesucht hatte. Ich wusste, dass ich die perfekte Frau gefunden hatte.“

„Warum hast du sie dann nicht geheiratet?“, fragte Ilyas ungeduldig.

„Sofort.“ sagte sein Freund, aber schüttelte dabei seinen Kopf und sagte mit leerem Blick und schwacher Stimme: „Doch, leider war diese Frau auf der Suche nach dem perfekten Mann.“

10 Tips für Muslime, die ein Kind erwarten

Die Aufregenden Neuigkeiten sind kaum durchgesickert und schon beginnt das vor Wonne überwältigte muslimische Ehepaar mit Planungen und Vorbereitungen für die bevorstehende Ankunft ihres kleinen Bündels purer Glückseligkeit: Der Nachwuchs. Obwohl der Grad der Aufgeregtheit und Nervosität maßgeblich davon abhängt, ob es das erste Kind ist oder ob es bereits eine von mehreren Schwangerschaften ist, ist es dennoch unweigerlich immer eine enthusiastische Zeit, wenn ein Paar ein neues Kind und damit eine neue elterliche Reise erwartet.

Schon seit Urzeiten gebähren Frauen erfolgreich. Jeder Mensch auf dieser Welt beweist, dass es einmal eine Mama gab, die vor langer Zeit ihn trug und nach 9 Monaten voller Phasen der Schwierigkeiten und Schwäche schließlich gebar.

„Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anbefohlen – seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren –: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Ausgang.““ [Sure 31:14]

Und dennoch: Wenn eine Frau sich auf diese Reise begibt, auch wenn es nicht ihr erstes mal ist, wird sie überwältigt von einem Wechselbad sich manchmal widersprechender Gefühle – Euphorie, Angst, Hoffnung, Verzweiflung, Freude, Sorge, Aufregung und Unsicherheit… um nur ein paar zu nennen.

Diese neue Entwicklung fordert von den erwartenden Muslimen eine höhere Ebene der „Taqwa“ (Gottesfurcht) und volkommenes, unerschütterliches Tawakkul (Gottesvertrauen). In diesem Artikel sollt Ihr mit der Erfahrung einer Mutter,die diese Reise bereits einige Male hinter sich gebracht hat, vorbereitet werden:

1. Ratschlag: Wisse, Du bist nicht die einzige, der das Angst macht!

Wenn Du dich dabei ertappst wie Du unentwegt Dir vorstellst wie schwierig die Geburt werden könnte und wie schwierig es sein wird für ein Baby zu sorgen, dann sei ganz beruhigt und wisse, dass alle Frauen, die ein Kind erwarten, genau die gleichen Gedanken und Gefühle befallen. Niemand wird als „die perfekte Mutter“ geboren. Tatsächlich gibt es „die perfekte Mutter“ garnicht. Jede Mutter, die jemals gelebt hat, machte Fehler und lernte aus eben diesen Fehlern. Die meisten hatten ziemlich miese Tage wärend ihrer Schwangerschaften und Übelkeit oder körperliche Schmerzen sie zum Weinen brachte; wenn ihre Füße im 9. Monat der Schwangerschaft anschwollen und das Stehen oder Gehen zum Alptraum wurde; wenn Sie die abscheulichsten Dinge sagte wärend eine Stimmungsschwankung, oder wenn sie das Gefühl überwältigte die Schwierigkeiten des Mutterwerdens nicht durchstehen zu können. Du bist nicht allein!

2. Ratschlag: Bitte um Vergebung

Erwartende Mütter fühlen sich schuldig wegen Ihres häufigen Klagens über Schmerzen, Ermüdung und Schwäche. Sie haben ein schlechtes Gewissen, weil sie mürrisch sind wegen ihrer fehlenden Stärke; weil sie sich über den Umstand beklagen nicht ihren Interessen und Hobbies nachgehen zu können. Und sie fühlen sich schuldig, dass sie die Angst vor der Zukunft überwältigt. Sie fühlen sich schuldig, denn innerlich wissen sie, dass Sie von Allah gesegnet wurden, indem Allah ihnen eine Kind schenkte mit einer sich gut entwickelnden Schwangerschaft. Sie wissen, dass es Millionen Frauen gibt, die nicht empfangen können und die ein Arm und ein Bein dafür geben würden in ihrer Position zu sein – und dennoch können sie sich dem nicht entziehen sich manchmal hoffnungslos, einsam, weinerlich und gänzlich miserabel zu fühlen.
Sei Dir darüber im Klaren, dass Dein Körper gerade die größtmögliche Veränderung durchmacht – eine derartige Veränderung beinhaltet sowohl körperliche Umwälzungen als auch psychische: viel weinen, sorgen und jammern. Aber es gibt eine sehr effektive Art mit den damit verbundenen Schuldgefühlen umzugehen: Bitte Allah täglich um Vergebung (Istighfar und Tauba). Denn dadurch wird alles schlechte von Allah vergeben. Denke daran dies zu Deiner regelmäßigen Praxis zu machen durch die ganze Schwangerschaft hinweg. Lerne bestimmte Bittgebete der Vergebung und rezitiere sie viele male am Tag. Das ist ein starkes Mittel, um Allahs Wohlgefallen zu erreichen.

3. Ratschlag: Danke Allah

Mit einem Kind gesegnet worden zu sein ist wahrlich etwas für das wir dankbar sein sollten. Erinnere Dich selbst daran, dass Du gesegnet bist. Denn zu wissen, dass man fruchtbar ist, ist ein sehr positives, aufwertendes Gefühl für eine Frau. Erinnere Dich an die gefühlte Kränkung und Enttäuschung der unzähligen Frauen, die trotz langjähriger Ehe kein Kind empfangen oder gar gänzlich unfruchtbar sind. Der Schmerz dieser Frauen ist psychisch und emotional eine größere Herausforderung als ein paar Monate Schmerz, Schwäche und Übelkeit.
Sogar wenn Deine Schwangerschaft „ungeplant“ oder „unerwartet“ war – zwinge Dich dazu Allah zu danken für diese Gnade, denn ein frommes Kind ist eine der größten Quellen den Lohn Allahs noch zu vermehren, nachdem er diese Welt verlässt (z.B. durch die Bittgebete Deines Kindes für Dich). Ferner schaue ein wenig über den Tellerrand Deiner aktuellen Situation hinaus, indem Du zum Beispiel denkst: „In ein paar Jahren werde ich nichtmal mehr an diese Schmerzen und die Übelkeit denken, aber dafür – insha’Allah – die Gesellschaft meines wunderschönen Kindes genießen.“ Also, remember that pious offspring is one of the major sources of continuous rewards for a Muslim even after death.

4. Ratschlag: Bilde Dich und bereite Dich vor

Erlange Wissen über Schwangerschaft und die Geburt. Dabei solltest Du nicht nur über die islamischen Richtlinien den Fiqh lernen, sondern auch medizinisches Wissen, was sich in Deinem Körper genau abspielt. Ebenfalls kannst Du Dich über die Entwicklung eines Kindes im ersten Lebensjahr informieren. Im Internet zu lesen ist, wenn man keine guten Bücher zur Hand hat, ein sehr effizienter Weg, um sich auf diesen Gebieten einführend zu bilden, unter der Voraussetzung, dass Du weise genug bist zwischen seriösen Fakten und useriösen Mythen unterscheiden zu können.

5. Ratschlag: Mache Dein Kind mit dem Koran vertraut

Wenn der Fötus voll gebildet ist, genau nach dem der 3. Schwangerschaftsmonat vollendet wurde, kann es bereits Geräusche von außerhalb des Körpers der Mutter warnehmen. Wärend Dein Baby in dir ist, erkennt und gewöhnt es sich vornehmlich an Deine Stimme. Das ist der Zeitpunkt bei denen medizinische Berater den erwartenden Eltern raten mit ihren Kindern zu sprechen als würde es bereits munter vor ihnen liegen. Das Baby erkennt sehr schnell die Stimmen von Menschen, die es oft hört – allen voran die der Mutter.
Nutze dieses exklusive, enge Verhältnis mit deinem ungeborenen Baby, welches verloren gehen wird sobald Deine Schwangerschaft vorüber ist. Rezitiere den Koran mit schöner Stimme und nimm Dir täglich Zeit dafür bis zum Tag der Geburt. Sobald der 4. Monat Deiner Schwangerschaft beginnt wird Dein Baby jedes einzelne Deiner gesprochenen Worte hören. Wenn eine Mutter spricht, wandern die akkustischen Schallwellen ihrer Stimme zum Baby, also stell Dir vor welch großartigen Effekt die melodische, sanfte Rezitation des Korans auf deinen Fötus haben würde. Teile Dir die Rezitaion so ein, dass Dein Kind den ganzen Koran von Deiner Stimme rezitiert hört vor der Austragung.
Zusätzlich solltest Du das Bittgebet (Dua) rezitieren, welches die Mutter of Maryam Bint `Imran (die Mutter von Isa [Aleyhi Salam]) machte als sie ihr Kind erwartete:

„Mein Herr, ich gelobe Dir, was in meinem Mutterleib ist, für Deinen Dienst freigestellt. So nimm (es) von mir an! Du bist ja der Allhörende und Allwissende.“ [Sure 3:35]

Mit dieser Dua kannst Du täglich deine Absicht erneuern, dass dieses Kind ein frommer Diener Allahs sein soll, welches sein Leben dem Dienste Allahs widmen wird. Du wirst erstaunliche Resultate sehen, wenn Du Dein Kind wärend der Schwangerschaft dem Dienste Allahs widmest sobald es sicher ausgetragen wurde und anfängt zu wachsen. Dieses Kind wird eine angeborene, besondere Liebe zum Koran und die Anbetung Allahs bereits von einem sehr frühen Kindheitsstadium entwickeln – inshaAllah!

6. Ratschlag: Sei geduldig

Der Prophet Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

“[…]die Frau, die während der Schwangerschaft stirbt ist eine Märtyrerin.“ [Hadithsammlung Ahmad]

Dies bedeutet zwangsläufig, dass Du wärend Deiner Schwangerschaft einem Kämpfer oder Arbeiter auf Allahs Weg ähnelst. Stell Dir das vor! Du bringst ein Leben auf diese Welt! Aber nicht nur eins. Aus Deinem Kind wird wieder Nachkommeschaft hervorgehen und so legst Du gerade den Grundstein für viele weitere Generationen Deiner Nachfahren, inshaAllah.
Die Schwierigkeit, die Du gerade erlebst, ist verbunden mit der enormen Bedeutung der Aufgabe, die Dir als Mutter auferlegt wurde – das gebären neuen Lebens und damit indirekt das Leben der gesamten nachfolgenden Menschheit! Kein wunder, dass Dich Angst, emotionale Aufruhr, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, ständige Übelkeit, Aufgeblähtsein und in der letzteren Phase auch hemmende Unbeweglichkeit plagt.
Geduldig zu sein bedeutet zu versuchen keine üblen und negativen Dinge zu sagen. Nicht zusammenzubrechen und das Leben der anderen nicht negativ zu beeinflussen, und die Anbetung und der Gehorsamkeit gegenüber Allah aufrecht zu erhalten, trotz der schwierigen Umstände.

7. Ratschlag: Lass Dich beraten

Die Wichtigkeit von schwesterlicher moralischer Unterstützung und Beratung darf nicht unterschätzt werden. Eine erwartende Mutter bringt es sehr viel von den vergangenen Schwangerschaften und Erfahrungen von Freunden und Verwandten zu hören und verbessert ihr Gefühl ungemein. Jedoch ist es sehr wichtig, wenn man mit anderen Frauen spricht und sich beraten lässt, seine persönliche Einzigartigkeit nicht gänzlich ausser Acht zu lassen. Allah hat Dich als einzigartiges Wesen geschaffen, und das bedeutet, dass nicht alles, was für jemand anderen sehr gut klappte, genau so gut bei Dir funktioniert.
Außerdem kann Dir jede Frau, die bereits mehrere male Schwanger war darüber berichten, wie jede Schwangerschaft mit einem neuen Baby sich anders anfühlt. Wenn Du schwer zu kämfen hattest mit Übelkeit und Erbrechen mit deinem Ersten Kind im Bauch, ist es möglich, dass bei Deiner zweiten Schwangerschaft starke Rückenschmerzen und ständige Müdigkeit die größten Herausforderungen darstellen. Letztlich ist es immer ein Weg zwischen Versuch und Irrtum, welche jede Mutter wärend der Schwangerschaft gehen muss und Du solltest das auch tun, um zu sehen, was Dir gut tut und hilft durch die Schwangerschaft zu kommen.

8. Ratschlag: Folge Deiner Intuition

Allah leitet seine rechtschaffenen Diener manchmal, indem er sie inspiriert etwas zu tun: Es kann sein, dass Allah Dir eine Idee oder einen Gedanken in Dein Herz legt oder dass Du über einen Artikel, ein Buch oder über ein Telefonat mit jemandem auf die Lösung eines Deiner Probleme kommst. Wärend es immer weise ist sich von älteren Damen, die das alles schon erlebt haben, Ratschläge zu holen, solltest Du nicht vergessen auch auf deine innere Stimme, deine Intuition und Dein Bauchgefühl zu hören. Du wirst dann erleben, dass oftmals Du selbst am Besten weisst, was Dir und Deinem ungeborenen Baby gut tut.

9. Ratschlag: Steh zu Deinen Entscheidungen

Wenn Du Dich einmal dazu entschieden hast einen Ratschlag von jemandem im Bezug auf Deine Schwangerschaft nicht zu befolgen, musst Du dich nicht schuldig fühlen. Du hast das Recht zu entscheiden und das zu tun von dem Du glaubst, dass es das Beste für Dich und Dein ungeborenes Kind ist. Und das beinhaltet die Wahl eines Artztes, eines  angemessenen Geburtshelfers und Art der Geburt (Hausgeburt oder Klinik, Wassergeburt, etc.).

10. Ratschlag: Fehler passieren

Der letzte, aber dennoch sehr wichtige Punkt ist, dass Du Dir im klaren darüber bist, dass Fehler normal sind und absolut in Ordnung. Wenn Du etwas falsches tust, richte Dich einfach wieder auf und lerne von dieser Erfahrung. Alle Mütter machen Fehler. Denn erst durch das Lernen wurden sie zu guten Müttern. Allah wird Dir diese Fehler vergeben, so lange Du zu ihm zurückkehrst in aufrichtiger Reue (wie im zweiten Punkt bereits erwähnt) und Gedenke immer Allahs wenn Du eine Entscheidung triffst, welche Dich und Dein Baby (geboren oder ungeboren) trifft. Es gibt keine Patentlösung, die für alle Mutter-Kind-Paare gleichermaßen passt. Jede Mutter-Kind Beziehung ist einzigartig und dementsprechend musst Du auch Deinen eigenen Weg finden Dein Kind aufzuziehen.
Die Geburt Deines Kindes wird, inshaAllah, das Ende der meisten Deiner körperlichen Beschwerden einleiten, aber gleichzeitig wird es einen neuen Dschihad (Anstrengung um Allahs willen) einleiten – das Pflegen und Sorgen für dein Kind rund um die Uhr. Mit jedem Tag, der verstreicht, mit jeder vergehenden Stunde wirst Du lernen, dass das festhalten an Allahs Seil Deine Aufgabe leichter machen wird. Jedes folgende Kind wird leichter zu versorgen sein als das vorige, denn Du hast dann bereits viel Erfahrung gesammelt. Bis eines Tages der Tag kommt an dem Du Dein Baby füttern und die Windel im halbschlaf wechseln kannst, ohne auch nur das Licht einzuschalten. Und dann kommt der Tag, inshaAllah, an dem Du mit einem Lächeln einer anderen schwangeren Schwester mit Deiner Erfahrung durch die „aufs und abs“ der Schwangerschaft hilfst.

Möge Allah Dich und Dein ungeborenes Kind segnen, Schwester!

Ich möchte einen tugendhaften Ehepartner, aber…

Die Ehe-thematisierenden Status-Meldungen, Bilder, Kommentare und Artikel bekommen in unserer Zeit die maximale Aufmerksamkeit und Likes in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und der gleichen. Höchstwarscheinlich liegt es daran, dass fast alle jungen und auch alten Menschen ihre Emotionen, Beobachtungen sowie ihre schönen, schmerzhaften, hoffnungsvollen und/oder frustrierenden Erfahrungen bei diesem Thema haben. Dieses Thema scheint wirklich unter die Haut zu gehen und unser Interesse anzuziehen – Frauen und Männer gleichermaßen. Und nicht selten kann man beobachten wie Menschen ihre ganz eigenen, persönlichen Geschichten über Glück, Liebe und manchmal auch bittere Enttäuschung öffentlich teilen und manchmal geht das sogar soweit, dass selbst die Namen der Beteiligten öffentlich in den sozialen Medien verbreitet werden und damit in die ganze Welt.

Zweifellos ist die Ehe eine große und entscheidende Angelegenheit im Leben eines Muslims, welches von beiden Seiten betrachtet werden kann: Vom Standpunkt der Ernsthaftigkeit und vom Standpunkt des lockeren Spaßes. Wie man mit dem Thema umgeht hängt maßgeblich vom Alter, der Reife und Lebenseinstellung der Person ab.

„Ich möchte einen rechtschaffenen Ehepartner, aber…”, ist eine Einstellung, welche viele praktizierende Muslime einmal im Leben durchmachen. Dieses Dilemma, welches mit dieser Phrase oftmals eingeleitet wird, ist ein entsprechend häufig besprochenes Thema bei religiösen und sozialen Versammlungen in der muslimischen Gemeinde. Auf der einen Seite ist nahezu allen muslimischen Männern die bekannte Überlieferung des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) bekannt:

„Eine Frau wird aus vier (Gründen) geheiratet: Wegen ihres Wohlstandes, wegen ihrer Abstammung, wegen ihrer Schönheit oder wegen ihres Glaubens. Versuche eine wegen ihres Glaubens zu bekommen, so wirst du gesegnet sein.” (Hadithsammlung Muslim, Bukhari)

Und doch sind es nur wenige, die gewillt sind, sich hiernach zu richten.

Manche unserer religiösen Brüder warten darauf, dass sie zufällig auf eine Art leuchtende Märchenprinzessin in Abaya treffen. Dies liegt wohl daran, dass wie religiös Männer auch aussehen mögen, es nur wenige Männer gibt, die bei Alter und Aussehen bereit sind tatsächlich Abstriche zu machen. Auf der anderen Seite sind sie, jedoch, oftmals bereit Abstriche bei Religiösität, Wohlstand und Charakter zu machen.

Dieser Trend zeigt uns ganz deutlich einen anderen Teil unseres Inneren. Wir alle hören, lesen und sprechen immer wieder über den oben erwähnten Hadith, aber wie ernst ist es uns damit? Oftmals werden potenzielle Ehepartner abgelehnt mit dem Verweis auf fehlende charakterliche Kompabilität, aber der wahre Grund der Ablehnung ist etwas anderes.

Aber auch die Mentalität unter den Frauen in unserer Gesellschaft ist nicht anders. Auch sie tun das Gleiche, wenn es um die Wahl eines Ehepartners geht. Obwohl sie vielleicht eine religiöse Bildung genossen haben, sich islamisch kleiden und genau wie ihre Eltern sagen, dass sie einen rechtschaffenen Ehepartner möchten, sind es nur wenige, die wirklich dementsprechend handeln. Denn sobald ein Anwärter kommt, der z.B. von einer nicht prestige-reichen Familie kommt, dafür aber eine gute Religiösität und einen vorzüglichen Charakter besitzt, folgt auf den geäußerten Wunsch nach einem rechtschaffenen Ehepartner eine lange Liste mit „abers“. Und das obwohl auch den Frauen der folgende Hadith durchaus bekannt ist:

„Wenn einer zu euch kommt und heiraten möchte, wobei ihr mit seinem Dîn und Charakter zufrieden seid, dann verheiratet (eure Tochter mit) ihm; andernfalls wird sich Zwietracht und eine große Zerstörung auf der Erde verbreiten.“ (Hadithsammlung Tirmidhî)

Doch nur wenige Schwestern sind bereit danach zu handeln.

Frauen bevorzugen Männer aus Industrienationen, mit mehreren Universitätsabschlüssen, einem Ferrari und einem dick gepolsterten Bankkonto. Ist das an und für sich etwas schlechtes? Nein. Aber wenn diese Dinge bei Dir Priorität haben und es bei Dir zur Ablehnung von diversen guten Anträgen führt, dann hast Du ein Problem. Denn oft hat sich gezeigt, dass Frauen nach Jahren des vergeblichen Wartens auf den Märchenprinzen mit Reue zurückschauen auf die guten, frommen Anwärter, die sie in ihrer damaligen Ignoranz ablehnten.

Bedenkt die Geschichte eines der edelsten Propheten. Musa (Allahs Friede auf Ihm) hätte nie die Tochter des Mannes heiraten können, der ihm schließlich auch Arbeit bot, wenn der Vater der Frau den Besitz von Musa (Allahs Friede auf Ihm) zum Maßstab genommen hätte. Denn Musa (Allahs Friede auf Ihm) konnte weder mit großen Besitztümern trumpfen noch war zu dem Zeitpunkt zum Prophetentum aufgerufen worden. Er war nur ein ehrlicher und anständiger Mann und hatte nichts außer seinem Charakter vorzuweisen. Doch der Mensch mit Weisheit erkennt, dass genau das der wahre Besitz eines Mesnchen ist, und das einzige entscheidende Kriterium für die Wahl eines Schwiegersohns bzw. eines Ehepartners.

Die Ursachen dafür, dass erst sehr spät geheiratet wird oder dass Ehen letztlich nach der Trauung große Schwierigkeiten haben, liegen oft in uns selbst – nämlich in unseren unrealistischen Phantasie-Welt-Vortsellungen und viel zu hohen Ansprüchen. Die Wahrheit ist, dass wir befanden sind in einem materialistischen und oberflächlichen Denken. Und es scheint, dass dieses Denken uns nicht verlässt, trotz der Hadithe und den imponierenden Geschichten der Sahaba und ihren Ehen.

Frage Dich selbst, wie Du handeln würdest, wenn Du heute einen Antrag bekämest, der religiös betrachtet vielversprechend ist, aber mit den weltlichen Angelegenheit etwas zu ringen hat. Würdest Du den Antrag annehmen oder Dich abwenden? Am Ende des Tages bleibt die Frage der Priorität. Was ist Dir wirklich wichtig im Leben und entsprechend solltest Du Deinen Ehepartner wählen! Sei weise.

Nikah-Ehevertrag: Mündlich oder schriftlich?

Frage:

Kann der Ehevertrag mündlich geschlossen werden oder ist es notwendig ihn schriftlich zu machen?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Verträge und Vereinbarungen, die Menschen untereinander schließen, zu verschriftlichen ist eine Form der Formalisierung, aber es ist keine notwendige Bedingung für die Gültigkeit des Vertrags. Der Ehevertrag kann mündlich geschlossen werden, indem es ein Angebot durch den Wali oder Vormund der Braut (z.B. „Ich verheirate meine Tochter mit Dir”) und auf der Seite des Bräutigams die Annahme/Akzeptanz (z.B. “Ich akzeptiere”) gegeben ist. Dies niederzuschreiben ist keine Bedinung, aber dient dazu den Vertrag zu dokumentieren und bestätigen, was gerade in der heutigen Zeit eine nützliche Sache ist. Und Allah ist die Quelle der Hilfe.

(Weitere Informationen: Dieses Rechtsgutachten behandelt nur die Frage der Gültigkeit eines mündlich geschlossenen Ehevertrags. Auf unserer Website finden Sie auch einen Artikel, der alle notwendigen Bedingungen für die Gültigkeit einer Nikah behandelt.)

Quelle: Islamisches Rechtsgutachten der Fatwa-Website Islamqa.info vom Rechtsgelehrten Sheikh Muhammed Salih Al-Munajjid

6 Fehler, die nahezu jede Muslima auf dem Weg zur Ehe macht

  1. Einsamkeit, Frustration und Demotivation – Viele junge muslimische Frauen auf der Suche nach einem Ehepartner plagen diese Gefühle. Nicht wenige haben sogar jede Hoffnung verloren je die Liebe, Geborgenheit und Partnerschaft einer erfüllten Ehe zu finden.

Und bevor hier ein ellenlanger Jammer-Text entsteht, welcher der bösen Gesellschaft, dem engstirnigen Gemeinden oder auch den doofen Männern die Schuld zuschreibt möchte ich hier lieber über ein paar Punkte sprechen, durch welche die Schwestern aktiv etwas an Ihrer Situation verbessern können und damit Ihre Chance auf den idealen Partner für’s Leben.

Die folgenden Punkte beschreiben die 6 häufigsten Stolpersteine auf dem Weg einer Muslima in eine Ehe:

1. Problem: Eine Negative Einstellung – Es gibt dort draußen niemanden für mich

Es ist verblüffend welchen Einfluss unsere Gedanken auf unser Leben haben. Viele Schwestern belasten sich mit Glaubenssätzen wie „alle guten sind bereits vergeben“ oder „ich bin nicht liebenswert“ oder auch „ich werden niemals jemanden finden, der zu mir passt“ und dadurch, dass Sie fest von diesen Sätzen überzeugt und dadurch vorprogrammiert sind, generieren Sie eine Wahrnehmung der Welt, die all diese Vorurteile bestätigt. Sie setzen voraus, dass es unmöglich für Sie ist einen Partner zu finden und damit suchen Sie nur noch nach Bestätigungen, die diesen Glaubenssatz bestärken. Damit werden diese Sätze zu selbsterfüllenden-Prophezeiungen. Diese Einstellung hat wiederum zur Folge, dass sich tatsächlich keine Möglichkeit in der Realität eribt einen Ehepartner zu finden. Nicht weil es diesen potenziellen Ehepartner da draußen nicht gibt, der genau auf eine Schwester wie dich wartet, sondern weil deine negative Einstellung dir von vornherein sagt, dass jede Bemühung einen Partner zu finden sowieso vergebens ist  oder wenn du mal auf einen potenziellen Ehepartner triffst du wieder nur nach Fehlern suchst, die deinem Glaubenssatz „oh nein, schon wieder so einer“ entsprechen. Entweder kommt es also nie zu einem Treffen oder du übersiehst jede interessante Eigenschaft an deinen Anwärtern, da du Sie dir ja bereits im Vorfeld schlechtgeredet hast. Die Lösung dieses Dilemmas ist, dass du positiv denkst und die Hoffnung auf Allah setzt, das Beste erhoffst und alles in deine Möglichkeit stehende tust.

2. Problem: Zu sehr in der Vergangenheit leben

Damit Du bereit bist für eine Glückliche Ehe und  für eine Beziehung zu einem Menschen musst Du dich erst noch vom Balast der Vergangenheit befreien. Dies ist natürlich ein weites Feld und kann von Person zu Person in der schwere variieren. Auch die Lösungsansätze gehen von Aufarbeitung durch einfaches Nachsinnen über Vergebung bis hin zu einer Therapie bei einem Therapeuten. Dies erfordert oftmals viel Kraft , aber es ist sie defintiv Wert, damit Du dein Herz öffnen kannst für die richtige Person.

3. Problem: Unsicherheit

Vielen Schwestern ist es eigentlich gar nicht klar, was Sie eigentlich möchten. Viele junge Musliminnen schweben irgendwo zwischen Ihren Karrierezielen, Ihrem Wunsch nach einer ehelichen Partnerschaft, der Angst vor Veränderung und dem bequemen Status Quo. Und in dieser Unentschlossenheit liegt ihr eigentliches Problem. Die Lösung dieses Problems liegt darin, dass sich jede Schwester eine realistische Vorstellung Ihrer eigenen Zukunft machen sollte und Ihre kurzfristigen und langfristigen Ziele formulieren sollte. Dabei sollte auch bedacht werden, wo die Prioritäten liegen und wo man zu Kompromissen bereit ist. Ebenfalls sollte man eine klare und realistische Vision von den Eigenschaften des Wunschpartners haben. Wenn du nicht weisst, was du suchst oder wohin du willst, ist es unmöglich einen potenziellen „Mr. Right“ überhaupt zu erkennen oder von Ihm erkannt zu werden, selbst dann nicht, wenn Ihr euch gegenüber stehen würdet und das führt uns auch zu unseren nächsten beiden Punkten.

4. Das Märchen vom Traumprinzen

Vergesst schleunigst das  Märchen vom Traumprinzen, der auf einem weissen Pferd angeritten kommt, um euch auf sein Traumschloss zu bringen. Der wird niemals kommen, denn es gibt Ihn garnicht. Wer auf den Traummann wartet, wartet in der Regel lange. Die Wahrheit ist, dass die allermeissten Menschen sogar niemals auf Ihn treffen, denn oft schätzt man eine Person erst richtig, wenn man mit Ihm durch die Höhen und Tiefen des Lebens gegangen ist. Die Lösung: Dies soll alles andere als ein Apell sein sich mit dem Erstbesten zufrieden zugeben. Im Gegenteil! Macht euch klar, worauf es wirklich ankommt bei eurem zukünftigen Ehepartner. Welche Qualitäten sollte er haben, welche Eigenschaften muss er haben. Sind euch vielleicht sein Charakter und eine mit eurer eigenen übereinstimmenden Einstellung wichtiger als Körpergröße und Augenfarbe?

5. Problem: Keine Zeit für die Liebe

Viele Schwestern sind in Ihrem Alltag so in Ihrem Beruf, der Familie, den Freunden usw. eingebunden und beschäftigt, dass dort überhaupt kein Platz für eine neue Person ist. Die Frage, die sich jede Frau stellen sollte, ist: Möchte ich wirklich heiraten und damit auch in Kauf nehmen, dass sich mein Leben durch eine Ehe womöglich erheblich verändert. Die Lösung des Problems: Die Schwestern müssen auch hier Prioritäten setzen und schauen was Ihnen wichtig ist und aussortieren, was überflüssig ist, um Platz in Ihrem Leben für einen Partner zu schaffen.

6. Problem: Isolation

Eine Schwester hatte bekannt, dass Sie buchstäblich seit Jahren keine sozialen Kontakte mehr gepflegt hat (bis auf Ihren engsten Familienkreis) und jedes gesellschaftliche Ereignis tunlichst gemieden hatte. Dabei brach Sie fast in Tränen aus, als Sie bemerkte, dass Sie die Religion nur als Vorwand nahm und in Wahrheit es lediglich Ihre Angst war, die Ihr im Wege stand. Dies mag sicherlich ein Extremfall gewesen sein, dennoch isolieren sich sehr viele muslimische Schwestern und beschweren sich gleichzeitig, dass sich Ihnen niemals jemand passendes vorstellt. Die Lösung:  Seid offen und pflegt eure sozialen Kontakte. Gerade verheiratete Frauen in eurem Alter sind meisst gute Ansprechpartner, denn Ihre Ehemänner haben meistens 2 oder 3 unverheiratete Freunde, die ebenfalls auf der Suche nach dem richtigen Ehepartner sind. Dies ist kein Aufruf in Einkaufszentren oder auf irgendwelchen Parties oder auf die Pirsch zu gehen. Viel mehr sind damit die guten Treffen in den Moscheegemeinden, Familienfeiern und gute Freundinnen gemeint, damit man im Gespräch bleibt und nicht vergessen wird, wenn mal wieder ein junger Bruder heiraten möchte. Ebenfalls ist ein Portal wie www.HalbeDin.de natürlich eine super Gelegenheit auf Menschen zu treffen, die genau wie Ihr heiraten möchten. Sucht also nach guten Möglichkeiten, wo Ihr direkt oder indirekt auf tugendhafte Art für euch werben könnt, damit Ihr den richtigen Mann findet.

Ein liebevoller, rechtschaffener Ehepartner in einer erfüllten Ehe kann das eigene Leben auf eine Art und Weise bereichern wie es nur wenige Dinge auf dieser Welt vermögen. Die Ehe, die reine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau, ist eine der großen Gnaden, die Allah dem Menschen in dieser Welt zu Teil werden lies. Und – inshAllah – wirst auch du diese Erfahrung machen.

Der erste Schritt zu so einer Ehe ist eine tiefe, aufrichtige und ehrliche Selbstreflektion und überprüfe eingehend welche dieser Fehler auf dich zutreffen. Der nächste Schritt wäre, dass du dir selbst vergibst und zurück ins Spiel findest.

Letztlich und Abschließend liegt unser Schicksal und unsere Zukunft einzig und allein in Allahs Hand und ohne seine Gnade werden wir nie erfolgreich heiraten. Deswegen solltet Ihr sofort mit dem ersten Schritt beginnen: Sprecht ein Bittgebet zu Allah.

Wie Pornografie die Ehe und das Familienleben zerstört

So gut wie jeder aktive Mensch in der westlichen Hämisphäre spürt den enormen Einfluss und Wandel des Internets auf den Alltag und die Gesellschaft. Viele von uns müssten lange überlegen bis Sie sich an einen Tag erinnern an dem Sie gänzlich ohne Internet auskamen – ohne auch nur in irgendeiner Weise kurz mal online gewesen zu sein. Mit dem Einzug des Smartphones, des mobilen Internets und den dazugehörigen Flatrates hat sich diese Entwicklung auch noch potenziert. Das Internet ist nun überlall und wir sind ständig online – immer und überall. Sogar die Kleinsten fangen heute schon ziemlich früh nach dem Windelalter an Browsergames auf Internetseiten und Spiele-Apps auf Tablet-Computern zu genießen und das lange vor dem ersten Schultag. Wir telefonieren heute nicht mehr, sondern Skypen und wir machen für Freunde keine Abzüge mehr von Fotos sondern wir laden Sie gleich ins Netz und sichtbar für die ganze Welt und wir schreiben zu Eid-Feisten auch keine netten Briefe mehr an Freunde und Verwandschaft sondern verschicken kurz mal eine Rund-mail. Wissenschaftler sprechen sogar davon, dass das Intenret das Gehirn des Menschen und seine Art zu denken verändere.

Die Attraktivität des Internets liegt gerade in seiner einfachen Handhabung. Ohne große Mühe sind Informationen und virtuelle Gesellschaft immer und überall verfügbar. Wir treffen im Netz Gleichgesinnte, tauschen Informationen, lernen und treten in Kontakt mit Familie und Freunden. Doch sind im Internet auch andere Inhalte abrufbar. Zum Beipiel schädliche Inhalte wie Pornographie. Tatsächlich wurde erst kürzlich eine Studie veröffentlicht, wonach rund 12,47% aller bundesdeutschen Webseitenaufrufen zu Pornographie-bezogenen Internetseiten führen. [1] Eine andere Studie aus den USA Ergab, dass 2 von 5 Internetbenutzern im August 2005 mindestens einmal eine Website mit pornographischen Inhalt besuchten. Dies beweist welche Rolle das Internet bei der Verbreitung der Pornographie einnimmt. Wo früher pubertierende Jungen höchstens mal am Kiosk auf ein Schmuddelblatt schielten, werden wir heute ungewollt im Internet bombardiert mit anstössigen Inhalten. Der Konsument von heute leiht sich keinen Porno mehr in der Videothek sondern er downloadet ihn heute direkt auf sein Smartphone – for free wann und wo immer er es möchte.
Wer nun meint, dass dies ein Problem der nicht-Muslime sei und damit nichts zu suchen hätte auf einem muslimischen Blog, der irrt gewaltig. Tatsächlich braucht man sich nur mit einigen Geschwistern in der Jugendarbeit oder der muslimsichen Seelsorge unterhalten, um zu erfahren, wie sehr dieses Problem in den islamischen Gemeinden grassiert. Nicht wenige junge Muslime schauen sich regelmäßig pornographische Inhalte im Internet an und einige sind sogar pathologisch süchtig. In diesem Artikel soll es nicht um den allgemeinen Effekt der Pornographie auf den Menschen gehen, sondern soll hier viel mehr der Fokus auf den verheerenden und zerstörerischen Effekt der Pornographie auf die Ehe und das Familienleben gelegt werden.

Die Pornographie aus Sicht der islamischen Jurisprudenz

Obwohl die Frage nach der Erlaubtheit der Pronographie im Islam sich eigentlich von selbst beantworten sollte, soll hier dennoch der Vollständigkeit ein kurzer Überblick gegeben werden über das islamische Urteil bezüglich des Schauens von Pronographie.
Die Beweise, welche die Gelehrten für das Verbot der Propnographie  heranführen, sind unter anderem die folgenden Verse des Korans:

„Sag zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten. Das ist lauterer für sie. Gewiß, Allah ist Kundig dessen, was sie machen.Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. […]“ (Koran 24:30-31)


Ebenso sagte der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf Ihm):

„Für jeden Sohn Adams wurde sein Anteil an Ehebruch (Zina) festgelegt, der ihm unweigerlich treffen wird. Der Ehebruch (Zina) der Augen ist der Blick und der Ehebruch (Zina) der Ohren ist das Zuhören, der Ehebruch (Zina) der Zunge ist das Sprechen, der Ehebruch (Zina) der Hand ist das Anfassen, der Ehebruch (Zina) des Fußes sind die Schritte und das Herz neigt und begehrt und die Geschlechterteile bestätigen oder leugnen dies.“ (Sahih Muslim, Hadith Nr. 2657)

Die Beweise sind zahlreich und es gibt in der gesamten islamischen Gemeinde keine Meinungsverschiedenheit in dieser Angelegenheit. Das Verbot ist deutlich und klar.

Die Fundamente einer guten Ehe

Bei der Bewertung des Einlusses der Pornographie auf Ehe- und Familienleben ist es unumgänglich zu betrachten, was die Fundamente einer guten Ehe sind. Da gibt es sicherlich vieles zu sagen, jedoch möchte ich, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit, einige wichtige Punkte hervorheben. Im Grunde genommen sind es gemäß zahlreicher Studien die folgenden Charakteristika, die eine stabile, starke und befriedigende Ehe ausmachen:

  1. Emotionale Nähe (Liebe und Respekt)
  2. Investition in das Wohlbefinden des Ehepartners
  3. Gegenseitiger Respekt
  4. Anerkennung des Wertes und der Arbeit des Anderen
  5. Körperliche Nähe und eine gute eheliche Sexualität
  6. Initmität
  7. Engagement
  8. Gegenseitiges Verständnis
  9. Treue
  10. Je mehr diese Werte in einer Ehe erfüllt werden, desto besser funktioniert die Ehe. Im Folgenden möchten wir nun prüfen welchen Einfluss Pornographie auf die Ehepartner hat und welche Folgen das für die Ehe hat unter Berücksichtigung der genannten Punkte.

Der Einfluss der Pornographie auf den Mann als Konsumenten

  1. Pornographie wurde von Allah, dem Gändigen, verboten (arabisch: Haram) und es ist ein fester islamischer Grundsatz, dass jedes Verbot von Allah, nur zum Vorteil des Menschen ist und Allah Ihn dadurch vor Schaden bewahrt. Allein die Kenntnis dessen sollte eigentlich schon ausreichen sich der Gefahr die von Pornographie ausgeht bewusst zu werden und sich deswegen von dieser Fitna (deutsch: Versuchung) fernzuhalten.
  2. Pornographie hat ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial. Einige wird dieser Punkt sicherlich verwundern. Doch schon lange vermutete man, dass Pornographie eine Sucht bei Männern auslöst. Doch tatsächlich belegen heute viele wissenschaftliche Arbeiten, dass Pornographie sowohl emotional als auch körperlich abhängig macht. Gehirnstrommessungen zeigten, dass die Gehirne pornosüchtiger Menschen keine signifikanten Unterschiede zu den drogenabhängigen Menschen. Doch wie kommt es zu einer Sucht? Man fand heraus, dass beim Konsum von pornographischem Material ähnliche biochemische Reaktionen im Gehirn ablaufen wie beim Drogenkonsum. Männer werden stärker als Frauen über visuelle Reize stimuliert, welche die genannten biochemischen Reaktionen auslöst und damit Hormone im Gehirn freisetzt. Das Gehirn interpretiert dies als Belohnung und verlangt mehr. Aber genau wie bei Drogenkonsumenten stellt sich auch bei Pornographie-Konsum nach einer Zeit eine gewisse Toleranzentwicklung ein und um den selben Effekt zu haben muss die Dosis ständig erhöht werden, da sonst keine Befriedigung stattfindet. Dieser Teufelskreislauf führt letztzlich dazu, dass der Konsument immer mehr Pornographie konsumiert und der Konsum dann nachhaltig das Leben prägt und beeinflusst. Und dann ist die Sucht da. Die Gefahr der Sucht ist äußerst hoch und darf nicht unterschätzt werden. Die Zahl der Betroffenen ist gerade unter Jugendlichen extrem hoch, jedoch fällt dies gesellschaftlich nicht so sehr auf, da die Pornosucht natürlich für den Betroffenen peinlich ist und das Theme tabuisiert wird und zum anderen man eine Pornosucht jemanden von außen nicht ansieht.
  3. Pornos zerstören ehelichen Geschlechtsverkehr. Aufgrund von drei Ursachen macht Pornographie normalen, ehelichen Geschlechtsverkehr uninteressant für den Mann. Zum einen desensibilisieren Pornos aufgrund der extremen Darstellung von sexuellen Inhalten. Zum anderen bedienen Pornos aufgrund der extremen Vielfalt an pornographischen Inhalten nahezu jede Phantasie des Konsumenten. Außerdem ist Befriedigung durch Pornos unkompliziert und direkt. Diese drei Gründe führen dazu, dass der normale Geschlechtsverkehr langweilig, uninteressant und anstrengend wirken lässt und der Mann beim Gedanken daran keine erotischen Reize mehr empfängt. Infolgedessen wird ehelicher Geschlechtsverkehr immer seltener praktiziert und oft wird er auch gar kein Geschlechtsverkehr mit der Ehepartnerin mehr praktiziert.
  4. Pornografie führt zu Untreue. Nach einer gewissen Zeit ist die Toleranzentwicklung so weit fortgeschritten, dass auch Pornos keine ausreichenden erotischen Impulse mehr auslösen und der Konsument dazu neigt, das Gesehene nachzuerleben. Die Folge davon sind außereheliche Beziehungen und Bordellgänge.
  5. Pornographie führt zu psychischen Problemen. Nicht selten sind Konsumenten von Gewissensbissen bis hin zu klinischen Depressionen geplagt. Dies Potenziert die Porbleme, die durch die Sucht entstanden, zusätzlich.
  6. Pornos führen zu Unzufriedenheit mit dem Ehepartner. Studien haben gezeigt, dass Pornokonsum zu Unzufriedenheit mit der eigenen Sexualität und dem Ehepartner im allgemeinen  führt.
  7. Pornos führen zur emotionalen Abstumpfung und Distanz. Studien deuten darauf hin, dass bei fortlaufendem Pornokonsum die emtionale Distanz zum Ehepartner größer wird und sich nach und nach beim Mann eine Gefühlskälte entwickelt.

Der Effekt auf die Ehefrau

Der Pornokonsum des Ehemanns verletzt die Ehefrau zutiefst. Für viele Frauen, die entdecken, dass Ihr Ehemann Pornos konsumieren, ist es so, als hätten Sie eine Affäre Ihres Mannes mit einer fremden Frau aufgedeckt. Infolgedessen erleben Sie eine Reihe von Emotionen: Wut, Trauer, Demütigung, Ablehung und das Gefühl betrogen worden zu sein. Sie haben das Gefühl Ihre Männer wären lieber mit einer Frau aus diesen Filmen zusammen als mit Ihnen.

  1. Vertrauenverlusst. Für viele Frauen ist der Vertrauensverlust ähnlich dramatisch wie bei einem Seitensprung des Mannes. Selbst wenn die Ehefrau den Porno Konsum verzeiht, ist das zerstörte Vertrauen nur sehr schwer wiederaufbaubar.
  2. Entfremdung vom Ehepartner. Durch den Vertrauensverlust bedingt, haben viele Frauen ganz plötzlich ein ganz anderes Bild von Ihrem Ehepartner. Oft haben Frauen das Gefühl, den Mann nie wirklich gekannt zu haben und nun vor einem Fremden zu sitzen, der ein zweites Leben mit einer zweiten Frau führt. Viele schämen sich dafür so lange auf so einen „Betrüger“ reingefallen zu sein.
  3. Frauen fühlen sich in ihrem Selbstbewusstsein verletzt. Sie haben das Gefühl selbst unattraktiv und alt zu sein und damit Ihrem Mann nicht mehr zu genügen. Dieser Prozess wird dadurch verstärkt, dass die Männer durch Ihren Pornokonsum immer weniger bis gar kein Geschlechtsverkehr mit Ihren Frauen haben.
  4. Respektverfall gegenüber dem Ehemann. Fast immer geht mit der Entdeckung des Pornokonsums auch der Verlust des Respekts gegenüber dem Konsumenten einher.

Effekt auf die Familie

Alles in allem lässt sich folgendes sagen. Studien haben gezeigt, dass für Männer am Wichtigsten in einer Ehe der Respekt der Ehefrau ist. Für die Ehefrau dagegen ist es am Wichtigsten geliebt zu werden. Der Pornokonsum greift genau an diesen zwei Eckfeilern an. Zum einen führt der Konsum des Ehemanns dazu, dass er seiner Ehefrau weniger Aufmerksamkeit schenkt, sie weniger begehrt und durch seine Sucht auch noch zusätzlich belastet ist und da fängt die Ehefrau an, die Liebe des Mannes in Frage zu stellen. Die Ehefrau dagegen fühlt sich vernachlässigt, nicht genug geliebt und betrogen, wenn Sie den Porno Konsum des Mannes entdeckt. So bleiben von den Anfangs genannten 10 Punkten für eine gute, stabile Ehe kaum einer übrig. Das zeigt wie sehr Pornographie and den Grundpfeilern der Ehe nagt und damit zu einer echten Gefahr für die Ehe wird.

Weg aus der Pornosucht

Rat an die Ehefrau: Sie sollten Ihrem Mann schnellstmöglich vergeben, um Ihn bei dem Weg aus der Sucht eine Hilfe zu sein. Dabei ist es hilfreich, wenn Sie sich verdeutlichen, dass Männer und Frauen in sexueller Hinsicht stark unterscheiden. Männer werden durch optische Reize stärker stimuliert als Frauen. Das bedeutet, dass für Männer das Sehen einer schönen Sache an für sich eine deutlich höhere Befriedigung bewirkt als bei Frauen. Dadurch ist der Konsum von Pornographie reizvoller für Männer als für Frauen. Ferner ist Geschlechtsverkehr für Männer weit weniger mit emotionaler Nähe verbunden als für Frauen. Für Männer ist Geschlechtsverkehr weit mehr eine Befriedigung eines reinen Bedürfnisses wie Hunger oder Durst. Letztlich sollten Sie verstehen, dass der Konsum von Pornographie nicht zwangsläufig im Umkehrschluss bedeutet, dass Sie unattraktiv sind. Viel mehr liegt die Ursache des Konsums Ihres Ehemanns in dem Verlangen des Mannes nach Abwechslung. Studien haben bewiesen, dass Männer viel mehr als Frauen Abwechslung bevorzugen. Dies ist keine Entschuldigung. Es soll lediglich erklären, dass ein Mann die Abwechslung begehren kann, selbst wenn die Abwechslung weniger attraktiv ist als die eigene Ehefrau. Solange die Ehefrau da bleibt, hat er  auch gerne eine möglicherweise unattraktivere Abwechslung. Oder Ihr Mann ist abhängig von Pornos, wobei sein Verhalten dann krankhaft ist und es dann folglich nicht an Ihnen liegt. Aber wie dem auch sei im Ergebnis bedeutet es, dass selbst wenn er eine andere Frau körperlich als begehrenswerter ansieht, er Sie als seine vertaute Ehefrau dennoch liebt und schätzt.
Beten Sie für Ihren Ehemann, dass Allah Ihm Hilft aus dieser Praxis rauszukommen. Seien Sie dabei geduldig und helfen Sie Ihm ohne Ihn mit ständigen Vorwürfen zu demoralisieren. Zeigen Sie Verständnis bei Rückfällen und bauen Sie Ihn moralisch auf, indem Sie ohne Vorwürfe über Ihre Gefühle sprechen. Sehen Sie dies als eine Chance, dass Ihre Ehe gestärkt aus dieser Krise übersteht.

Rat an den Konsumenten: Sie müssen sich Helfen lassen. Machen Sie sich klar, dass Sie ein Problem haben, das Sie nicht einfach selbst lösen können durch einfaches „ausklingen lassen“. Suchen Sie nach entsprechender Literatur und Webseiten und erstellen Sie einen konkreten Plan. Bitten Sie Allah stets um Vergebung und Hilfe, dass er Ihnen Ihren Weg erleichtern möge. Bitten Sie jene um Verzeihung, deren Gefühle Sie verletzt haben. Werfen Sie die Flinte nicht ins Korn, selbst wenn Sie mal einen Rückfall haben. Stellen Sie sich immer vor, wie Sie sich fühlen, nachdem Sie Ihrer Sucht wieder verfallen sind und  die Pornos konsumiert haben. Denken Sie an die Gefühle derer, die Sie lieben und die Konsequenzen, die Ihr Porno-Konsum auf Ihr Leben und das Leben Ihrer Familie hat.
Es ist auch sehr wichtig, dass diese Sünde dazu führt, dass Sie sich selbst als schlechten Muslim sehen, für den es keine Hoffnung gibt. Ein bekannter Gelehrter erzählte einmal, dass er um Rat gefragt wurde von jemanden, der ebenfalls nicht die Selbstbefriedigung und dem Pornokonsum aufgeben konnte. Dieser weise Gelehrte erinnerte ihn daran, dass solange er seine Tat bereue und er gegen sie ankämpft, diese Sünde bei Allah nicht schwer wiegt. Er riet Ihm dazu, dass er nicht wegen dieser Sünde aufhören solle gute Taten zu verrichten, sondern im Gegenteil. Er solle Allah mehr um Vergebung bitten, seine Gebete und die Niederwerfung (Sujud) verlängern und spenden. Diese guten Taten würden ihm helfen. Und genau so versuchen Sie auch Ihre gute Taten zu vermehren und das Gebet zu stärken. Denken Sie daran, dass manchmal eine Sünde dazu führt, dass man aufgrund der darauffolgenden Reue, zu einem besseren Menschen und besseren Ehemann werden kann. So hat selbst die Sünde Ihren Sinn gehabt.

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[1] Similiarweb Studie von Julie 2013

Ist es verpflichtend seinem Eheparetner die in der Vergangenheit begangenen Sünden zu berichten?

Frage:

Eine Frau sagte Sie hätte einen tugendhaften Mann geheiratet. Aber vor der Ehe hatte Sie Taten begangen, die Allah verboten hat. Nun hat sie ein schlechtes Gewissen. Sie würde gerne wissen, ob es für sie notwendig ist Ihrem Ehemann zu offenbaren was sie vor der Ehe begangen hat?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Nein, es ist für keinen der beiden Ehepartner notwendig den anderen Ehepartner  über die Taten, die vor der Ehe begangen wurden, zu informieren. Die Person, welche in ein Übel (Sünde) geraten ist sollte diese bedecken und geheim halten wie Allah ihn/sie auch bedeckt hat. Die aufrichtige Reue (Tauba) sollte ausreichen.

Was denjenigen betrifft, der eine Jungfrau heiratete und dem es dann beim Vollzug der Ehe offensichtlich wird, dass die Ehepartnerin  aufgrund sexueller Freizügigkeit die Sie vor der Ehe praktizierte keine (Jungfrau mehr) ist, hat der Mann das Recht die Morgengabe (Mahr), die er Ihr Zahlte zurück zu verlangen und sich von seiner Ehefrau zu trennen.

Jedoch, wenn er erkennt, dass Sie ihre Tat aufrichtig (vor Allah) bereut hat (Tauba), und er dies dann vertraulich behandelt und die Angelegenheit geheim hält und Sie als Ehefrau (dennoch) behält, wird er von Allah sicherliche dafür belohnt werden.

Quelle: Auszug aus dem Bucht: "Ich möchte bereuen, aber..." vom Gelehrten Shaikh Muhammad Saalih al-Munajjid

7 Dinge, die Dir Deine muslimische Ehefrau nie verraten würde

Den meissten Männern fällt es ziemlich schwer Ihre Frau zu verstehen, selbst dann wenn Sie bereits seit Jahren mit Ihr verheiratet sind. In der einen Minute ist alles gut und schon in der nächsten Minute weint sie wie ein Baby. Sie beschwert sich über etwas und wenn Du Ihr dann einen Rat gibst ist sie immernoch unzufrieden. Das diesem Problem zugrunde liegende Geheimnis ist, dass sich die Bedürfnisse der Frau grundlegend von denen der Männer unterscheiden. Wer die Bedürfnisse seiner Frau versteht, kann Sie effektiv befriedigen und Sie damit glücklicher machen.

Hier sind sieben Dinge, von denen deine Frau es gerne haben würde, dass Du sie wüsstest, jedoch würde Sie sie Dir niemals direkt sagen.

1. Sie möchte Deine Liebe, mehr als alles andere

Männern ist es wichtig, dass Ihre Frauen Sie respektieren. Frauen dagegen möchten an aller erster Stelle von ihrem Mann geliebt werden.
Wenn ein Mann das Gefühl hat weniger respektiert zu werden von seiner Frau, dann zeigt er Ihr weniger seine Liebe. Und wenn der Mann seiner Frau weniger Liebe zeigt, zeigt sie ihm wiederum weniger Respekt. Daraus entsteht letzlich eine Abwärtsspirale.
Stoppe diese vorprogrammierte Falle, indem Du deiner Frau kontinuierlich Deine Liebe zeigst, trotz der Fehler die sie hat. Die Folge wird sein, so Allah will, dass Sie Dich respektiert, trotz der Fehler die Du hast.

2. Sie langweilt sich

Es ist jeden Tag  dasselbe – Tag ein, Tag aus, Woche für Woche. Sie langweilt sich nicht nur. Sie fühlt sich auch überfordert. Sie kümmert sich um die Kinder und macht den Haushalt und soll Dich dann auch noch verwöhnen. Schon allein der Gedanke daran reicht aus und man möchte sich schnell eine Decke über den Kopf ziehen. Ich kann mir vorstellen wie sich die durchschnittliche muslimische Ehefrau fühlen muss.
Und lasst uns nicht die Frauen vergessen, die arbeiten gehen. Nicht wenige Frauen müssen Vollzeit arbeiten und zusätzlich den gesamten Haushalt bewältigen.
Deswegen, vereehrte Brüder, gebt euren Frauen das Gefühl sie seien etwas besonderes. Gebt Ihnen auch mal eine Pause, übernehmt regelmäßig die Aufgaben der Ehefrau und gebt Ihr etwas Zeit für sich oder führt sie aus. Überrascht Sie. Und denkt euch immer wieder Kleinigkeiten aus, um die Monotonie des Alltags aufzubrechen und seid dabei kreativ. Sie hat es verdient und wird es euch, InshaAllah, danken.

3. Sie möchte Komplimente

Anerkennung und Werschätzung. Niemand möchte, dass die harte Arbeit die man tut komplett unbeachtet bleibt oder noch schlimmer als selbstverständlich angesehen wird. Deswegen zeige Deiner Frau, dass Du siehst, wie hart Sie arbeitet und sage Ihr, dass Du es sehr schätzt. Tue das regelmäßig und werde nie dessen müde. Der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf Ihm) sagte:

„Wer den Menschen nicht dankt, dankt nicht Allah.“ (Hadithsammlung Abu-Dawud)

Bedanke dich also, werter Bruder, oft. Auch für vermeintliche Kleinigkeiten. Sei auch sehr Aufmerksam und erwähne, dass Du Veränderungen mitbekommen hast und sie Dir gefallen. Wenn sie das Haus sauber gemacht hat, wenn Sie sich für Dich schön gemacht hat, wenn Sie etwas für dich vorbereitet hat, wenn Sie Deine Lieblingsspeise kocht. Auch wenn es Dir schwer fällt über Deine Gefühle zu reden, musst Du Dich überwinden und Ihr Deine Empfindungen mitteilen.
Ein einfaches „Vielen Dank dafür, dass…“ ist ein guter Start. Aber auch eine kleine Handgeschriebene Memo, die Du bevor du morgens das Haus verlässt, auf Ihrem Nachttisch hinterlässt, hat ihren Charme. Schreibe Ihr eine Email. Bring ihr eine Blume mit. Auch hier kannst Du kreativ sein.

4. Sie ist extrem eifersüchtig

Frauen sind äußerst eifersüchtig. Deswegen sei sehr achtsam, wie Du in Gegenwart deiner Frau sprichst.

  • Vergleiche Sie nicht mit irgendwelchen Frauen im Fernsehen
  • Vergleiche Sie nicht mit Deiner Mutter
  • Vergleiche sie niemals mit Deiner Ex-Frau
  • Lobe möglichst nicht andere Frauen vor Ihr, auch nicht, wenn es um vermeintlich unwichtige Dinge geht wie „Das ist aber eine tolle Mutter“

Sogar die Frauen des Propheten (Allahs Segen und Frieden auf Ihm) wurden eifersüchtig aufeinander. Aischa wurde sogar auf Khadija (Möge Allah mit Ihnen beiden zufrieden sein) eifersüchtig, obwohl sie bereits vertorben war. Erwarte auch von Deiner Frau entsprechende Gefühle der Eifersucht und habe Verständnis.

5. Sie möchte, dass Du ihr hilfst eine bessere Muslima zu werden

Abdullah bin Umar berichtet, dass der Gesandte Allahs gesagt hat:

„Wahrlich, ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde: der höchste Imam, der über alle Menschen eingesetzt worden ist, ist ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und der Mann ist für die Leute in seinem Haushalt ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. […]“ (Hadithsammlung Bukhari)

Der Mann ist der Führer der Familie und genau hier liegt ein zentrales Problem vieler muslimischer Männer in unserer Zeit. Nicht nur, dass Sie keine guten Führer sind, viel mehr werden Sie nicht selten sogar von ihren Frauen geführt. Deine Frau möchte aber insgeheim, dass Du Sie führst und Ihr Sicherheit gibst.
Und der beste und Ihr liebster Weg ist es, wenn Du Sie näher zu Allah führst.Doch es ist unbedingt notwendig als Führer voranzugehen. Wenn Sie sich Allah annähern soll, dann ist es wichtig, dass Du dich Allah annäherst und Deinen Iman stärkst. Lese den Koran regelmäßig, dann werden Die deine Kinder und Deine Frau folgen. Motiviere Sie zu guten Taten und lese Ihr Hadithe vor oder schaut euch zusammen einen Vortrag an.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass Du als Führer weise handelst. Überfordere Deine Frau nicht und wisse, dass Veränderungen genau wie sie bei Dir gedauert haben auch bei ihr Ihre Zeit brauchen.

6. Sie möchte sich Dir mitteilen und ernstgenommen werden

Im Gegensatz zu Männern, die nur sehr selten anderen Ihre Gefühle äußern, reden Frauen ständig über Ihre Gefühle und Empfindungen. Dies ist für Frauen ein wichtiger Bestandteil Ihrer Kommunikation. Sie möchten aber ernst genommen werden. Gerade im Bezug auf Ihre Ängste, Einsamkeit und ähnliche Probleme geht es vornehmlich nicht darum praktische Lösungen vorzuschlagen, sondern im ersten Schritt einmal darum Verständnis und emotionale Unterstützung zu geben. Auch wenn Dir ein Problem als nichtig oder trivial erscheint, wie der anstehende Besuch der Familie oder ähnliches, solltest Du auf keinen Fall die Gefühle Deiner Frau kleinreden oder Dich lustig machen. Mache Ihr Hoffnung. Sage Ihr, dass Du Ihr helfen kannst. Sage Ihr, dass Sie nicht allein ist. Sage Ihr, dass es mit Allahs Hilfe besser wird und dass Ihr das zusammen wieder hinbekommt. Wichtig ist, dass Du Ihre Gefühle und Gedanken ernst nimmst, sie respektierst und es nicht persönlich nimmst oder gar als Angriff gegen dich verstehst sondern alls ihr Partner an ihren Ängsten und Gefühlen teilnimmst.

7. Am meissten wünscht Sie sich eine glückliche und stabile Beziehung mit Dir

Frauen heiraten nicht einfach so, weil Sie es sich so lustig vorstellen. Sie heiraten, weil Sie sich ein glückliches Familienleben wünschen und glauben, dass du es Ihnen ermöglichen wirst. Neben Ihren religiösen Pflichten ist dies das wichtigste im Leben einer muslimischen Ehefrau. Eine glückliche, stabile, muslimische Familie.
Das Schöne ist, dass es wirklich ein leichtes ist, Ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Hör einfach auf, Dich wie ein Rüpel zu verhalten. Sei freundlich. Sei ein guter Ehemann. Zeig Ihr, dass Du sie liebst und dass Du Allah dankbar bist sie als Ehefrau bekommen zu haben. Drohe Ihr nicht mit Scheidung oder damit, dass du eine zweite Frau heiratest. Ja, natürlich darfst Du beides tun, aber deiner Ehefrau damit zu drohen ist ein unangemessenes Verhalten und schadet eurer Beziehung. Vertraue auf Allah, sei achtsam vor den Tricks und Fallen des Satans und sei geduldig mit Deiner Frau. Es gibt kaum etwas in der Welt, was den Satan mehr freut als zwei gläubige Eheleute auseinander zu bringen.

Siehst Du, mein werter Bruder? Es ist nicht schwer ein guter Ehemann zu sein.

Ist Frömmigkeit Deine einzige Schönheit?

Stellt euch folgendes Szenario vor: Da ist eine muslimische Frau, welche sich augenscheinlich gerade für ein bestimmtes Event fertig gemacht hat. Sie hat geduscht, sich frisiert, chic gekleidet und parfümiert. Es ist 15:30 Uhr und es klingelt an der Haustür. Die Nachbarin, ebenfalls Muslima, steht vor der Tür und möchte sich ein paar Eier leihen. Beim Anblick der Schwester fragt die Nabarin verwundert: „Möchtest Du gerade irgendwo hin?“ Die Schwester verneinte dies , worauf die Nachbarin hinterherwirft: „Ich frage nur, weil Du dich so chic gemacht hast.“ Die Schwester sagte, Sie erwarte lediglich Ihren Ehemann. Daraufhin die Nachbarin „Du machst Dich also immernoch schön für Deinen Mann?!“ und die Schwester: „Was heißt da immernoch?“ Da sagt die Nachbarin: „Naja, am Anfang habe ich das ja auch noch gemacht, aber mittlerweile…“.

Ich glaube, dass Ihr alle dieses Szenario euch gut vorstellen konntet, denn es zeigt eine traurige Realität in der islamischen Gemeinde. Tatsächlich sind Schwestern, die sich noch nach dem ersten Ehejahr für Ihren Ehemann schön machen, eine absolute Seltenheit. Aber eine der häufigsten Beschwerden, die muslimische Ehemänner über Ihre Frauen äußern, ist gerade der, dass sich die Frauen nicht mehr schön machen.
Viele Schwestern hören nachdem Sie geheiratet haben abrupt damit auf sich um Ihr aussehen zu kümmern und lassen sich komplett gehen. Manche Schwestern machen sich lediglich noch fertig, wenn Sie aus dem Haus gehen. Jogginghose und T-Shirt gilt für viele Schwestern als perfekter Dresscode für Zuhause.

Die Ursachen wieso Schwestern sich nicht schön machen

Sicherlich gibt es mehrere Gründe für das Verhalten jener Schwestern, jedoch möchte ich hier die zwei Hauptgründe nennen:

  1. Einmal verheiratet mit einem praktizierendem Bruder, glauben Schwestern, dass Ihr gläubiger Ehemann nicht mehr auf ihr Aussehen schauen wird sondern auf ihren Glauben und Ihre Gottesfurcht.
  2. Viele Männer sind sehr wortkarg und geben wenig Komplimente. Irrtümlicherweise interpretieren Frauen dieses Schweigen als Interesselosigkeit seitens des Mannes an ihrem Aussehen.

Schönheit und Frömmigkeit sind zwei verschiedene Qualitäten

Lasst uns nochmal in Erinnerung rufen, dass insbesondere Frömmigkeit wesentlich zur inneren Schönheit einer Person beiträgt und diese innere Schönheit sogar die Warnehmung der äußeren Erscheinung beeinflussen kann. Ein innerlich besonders schöner Mensch kann auch äußerlich schöner wirken auf Menschen, durch seine schöne Wesensart. Aber dennoch bleiben Schönheit und Frömmigkeit zwei von einander unabhängige Qualitäten eines Menschen.
Es gibt im Islam kein Verbot gut auszusehen; Tatsächlich, ist sich für seinen Ehemann zu verschönern und Ihn damit glücklich zu machen nicht nur lobenswert es ist sogar ein Weg damit die Zufriedenheit und den Lohn Allahs zu gewinnen. Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien mit ihm) wurde gefragt, welche die beste Frau sei. Er antwortete:

„Diejenige, die ihren Ehemann erfreut, wenn er sie ansieht, die ihm gehorcht, wenn er ihr etwas aufträgt“  (Hadithsammlung Al Nisai)

Deswegen, verehrte Schwestern, nehmt euch für die folgenden Dinge täglich Zeit bevor euer Mann nach Hause kommt:

  • Nehmt eine Dusche
  • Zieht euch etwas frisches an
  • Schminkt euch leicht
  • Zieht hin und wieder etwas Schmuck an
  • Seid kreativ mit eurem Haar
  • Parfümiert euch

Meine werte Schwestern, der Sinn der Abaya ist nicht dazugewonnene Pfunde zu verstecken und die der Hijab sollte nicht dazu dienen, um damit ungekemmtes und ungepflegtes Haar zu verstecken. Natürlich ist Jogginghose und T-Shirt ziemlich bequem zu Hause, aber bevor euer Mann nach Hause kommt, solltet ihr euch umziehen.

Ehemänner: Seid Aufmerksamm und seid nicht geizig mit Komplimenten

Am Anfang der Ehe ist es den Schwestern wichtig gut für Ihren Mann auszusehen, denn er ist „neu“. Aber nachdem einige Zeit vergeht und das Zusammensein behaglicher wird, ist es nur natürlich, dass man auch informeller miteinander im Umgang wird. Nicht selten vergehen 6 Monate in einer Ehe, bevor ein Ehemann seine Ehefrau das erste Mal mit Brille sieht!
Komplimente sind Ansporn für gutes Aussehen. Für nicht-Hijabi Schwestern ist es oft leichter auf ihr Aussehen zu achten, da ihr Aussehen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Auf der anderen Seite ist es mit Abaya und Hijab leichter sich im Bezug auf sein Aussehen gehen zu lassen. Denn ohnehin bleibt dann ja die Frage: „Wen interessiert es?“ Genau hier sind Aufmerksamkeit und Komplimente von Seiten des Ehemanns von essentieller Wichtigkeit. Eine Frau begiert die Aufmerksamkeit ihres Mannes. Wenn die Schwester das Gefühl hat, dass Ihr Ehemann  es schätzt, dass sie sich schön macht und sich um Ihr Aussehen kümmert, dann motiviert sie das dies auch weiterhin zu tun.

Also Liebe Ehemänner:

  • Seid aufmerksam gegenüber euren Frauen – JEDEN TAG
  • Zeigt Interesse an ihrem Aussehen, Kleidern und ihr Aussehen insgesamt
  • Motiviert Sie, indem ihr eurer Frau Kleidung schenkt, von der ihr wünscht, dass sie sie tragen soll
  • Wenn sie sich schön macht, dann lobt sie und macht Komplimente
  • Wenn Sie sich mal nicht schön macht, ermahnt auf freundliche, schöne Art und Weise

Die Ehe ist ein Bund gegenseitigem Verständnisses und ein geben und nehmen. Auch dieses Thema erfordert Anstrengung auf beiden Seiten. Möge Allah euch dabei helfen eure Ehe noch schöner und glücklicher zu machen.